Ernte der Buchecker

Das Geheimnis der Bucheckernernte liegt in der geschickten Auswahl der Bestände. Die Ermtetechnik stammt aus der Gewinnung von forstlichem Vermehrungsgut und ist über Jahrzehnte erprobt. Bucheckern werden durch das flächige und schonende Ausbringen von Erntenetzen unter den zu beerntenden Buchen geerntet. 

Neu bei der Ernte von Bucheckern als Lebensmittel ist, dass Buchen nach Zugänglichkeit, erwarteter Erntemenge und Tauglichkeit für Lebensmittel ausgewählt werden. Dies senkt den Aufwand gegenüber der Saatgutgewinnung erheblich, da forstgenetische Faktoren für Lebensmittel eine geringe Bedeutung haben. Auch Bucheckern aus Sprengmasten sind für Lebensmittel gleich wertvoll wie aus Ernten in Mastjahren.

Der Einsatz digitale Technologien ermöglicht uns durch modernste Farbselektion und eine einzigartige Schältechnologie Bucheckern in der für die Lebensmittelindustrie notwendigen gleichbleibenden und hohen Qualität bereitzustellen.

Vorteile für Forstbetriebe

Die Ernte der Buchecker kann eine neue Ertragsquelle sowohl für Waldbesitzer sowie Forstbetrieben sein. So werfen Buchenbestände bereits während des Holzzuwachses "Ertrag" ab. Die Einnahmen helfen Waldbesitzern die notwendigen Investitionen des Waldumbaus in Anbetracht des Klimawandels zu tätigen. 

Auch reduziert die Bucheckernernte die Abhängigkeit vom Holzeinschlag und fördert den Fortbestand der heimischen Rotbuche. Die Ernteabläufe passen sich optimal in den betrieblichen Alltag der Forstbetriebe an. ​Erfahrungen mit der Saatguternte ist hilfreich, jedoch keine Hürde. Wir beraten Sie gerne. Mehr zu unserem Angebot finden Sie hier.

Die Bucheckernernte für Lebensmittel steht nicht im Konflikt zum Forstvermehrungsgutgesetz. Wir streben eine hoheitliche Regelung zum Schutz des forstlichen Saatgutes an. Für praktische und juristische Referenzen stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Ebenso können Forstbetriebe mit uns die Buchecker aus Wildsammlung die Kriterien einer Bio-Zertifizierung erfüllen. 

Voraussetzungen für Buchenbestände 

Die Bucheckernernte fördert nicht nur den Wald, sondern ist wirtschaftlich attraktiv, sofern der Baumbestand mindestens drei Hektar reine Rotbuchen (Fagus Sylvatica) im Alter von 60 – 150 Jahren beträgt. Bei Mischwald mit hohem Buchenanteil entsprechend mehr. Die Flächen sollten leicht zugänglich sein, geringe Distanzen zu Transportwegen, kein großes Gefälle oder Dornenbewuchs haben. .

Optimal ist es, wenn die Waldflächen zertifiziert sind, zum Beispiel nach den FSC oder PEFC Kriterien. Jedoch sind für uns die Kriterien des für Lebensmittel aus dem Wald neu entwickelte Nachhaltigkeitskonzeptes von größerer Bedeutung. 

Damit die Bucheckern für Bio-Lebensmittel wertvoll ist, dürfen kein Rückstände von Düngemittel oder Pflanzenschutzmitteln vorhanden sein. Dies schließt Buchenbestände, welche direkt an konventionell genutzte landwirtschaftliche Flächen angrenzen aus. Im Erntebestand selbst sollten in den letzten 3 Jahren ebenfalls keine Dünge- oder Pflanzenschutzmittel eingesetzt worden sein. 

Unser Angebot an Forstbetriebe 
 

Forstbetriebe mit Buchenbestand, Personal und Erntetechnik

Wir unterstützen bei der Prüfung der Buchenbestände auf Tauglichkeit für die Lebensmittelherstellung. 

 

Forstdienstleister 

Wir unterstützen bei der Auswahl geografisch passender Buchenbestände und beraten bei der Auswahl des Equipments. 

 

Waldbesitzer ohne Personal und Erntetechnik

Wir unterstützen bei der Auswahl des richtigen Forstdienstleisters für die Ernte. 

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